Wien (OTS) – Am 28. Jänner 2026 luden die Bildungsdirektion für Wien
und die
Arbeiterkammer Wien zur MINI-Messe. In den Räumlichkeiten der
Arbeiterkammer stand alles im Zeichen von Interkulturalität und
Mehrsprachigkeit mit dem Fokus Erstsprachenunterricht und Deutsch als
Zweitsprache. Die Veranstaltung bot Pädagog/innen, Studierenden sowie
Eltern praxisnahe Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um
sprachliche und kulturelle Vielfalt an Wiener Schulen.
„Wiener Schulen sind Orte der Vielfalt und Begegnung. Die MINI-
Messe zeigt eindrucksvoll, wie engagiert Pädagoginnen und Pädagogen
daran arbeiten, Schüler/innen sprachlich, kulturell und sozial zu
stärken. Sprachförderung und interkulturelle Bildung sind wesentliche
Bausteine, um alle Kinder bestmöglich in ihrer Entwicklung zu
unterstützen“, zeigt sich Bildungsdirektorin für Wien, Elisabeth
Fuchs, beeindruckt.
Zahlreiche Aussteller/innen präsentierten ihre Angebote und
Tätigkeiten: Verlage stellten aktuelle Unterrichtsmaterialien vor,
Organisationen informierten über ihre Serviceleistungen im Bereich
Sprachförderung, Interkulturalität sowie pädagogischer Praxis und
Bildungsinstitutionen gaben Einblicke in ihre themenspezifischen
Programme und Unterstützungsangebote für Schulen.
Veranstaltet wurde die Initiative gemeinsam vom
Sprachförderzentrum der Bildungsdirektion für Wien und der
Arbeiterkammer Wien. Das Sprachförderzentrum unterstützt die
Implementierung schulischer Maßnahmen zur gesamtsprachlichen
Förderung von mehrsprachigen Schüler/innen an Wiener Schulen mit den
Schwerpunkten Sprachförderung Deutsch als Zweitsprache,
Erstsprachenunterricht und Elternkooperation im mehrsprachigen
Kontext. Weitere Informationen unter: https://www.sfz-wien.at/ .
Die Arbeiterkammer Wien unterstreicht die Notwendigkeit von
wirksamer Deutschförderung. Genauso wichtig ist es außerdem, Kinder
in ihrer Erstsprache zu fördern. Als engagierte Kooperationspartnerin
unterstützt die Arbeiterkammer den Austausch und die Information über
Materialien und Partner/innen – diese bereichern den schulischen
Alltag und stärken die Sprachkompetenzen der Schülerinnen und
Schüler.
„Unsere Mitglieder und ihre Kinder sprechen und verstehen viele
unterschiedliche Sprachen. Das ist nicht nur ein gesellschaftlicher
Schatz, sondern auch eine wertvolle persönliche Ressource für die
Lebensentfaltung und den Bildungsweg der Kinder. Aktuell wird
Mehrsprachigkeit allerdings viel zu oft als Nachteil für den
Kompetenzerwerb und den Bildungsverlauf behandelt. Wir möchten daher
Eltern, Pädagog/innen und alle Interessierten dabei unterstützen,
sämtliche sprachlichen Potenziale unserer Kinder so früh wie möglich
zu fördern und zu stärken – sowohl in ihren Erstsprachen als auch in
Deutsch. Mit der MINI-Messe zeigen wir nun bereits zum achten Mal die
beeindruckende Bandbreite an Materialien, Programmen und
Unterstützungsangeboten, die es in unserer Stadt gibt“, so Ilkim
Erdost, Bereichsleiterin Bildung an der Arbeiterkammer Wien.
Erstmals richtet sich die Messe dieses Jahr auch gezielt an
Eltern. In einer begleiteten Gruppe von rund 30 Personen erhielten
sie am Nachmittag Gelegenheit, mit Expert/innen ins Gespräch zu
kommen und sich über mehrsprachige Bildungswege und Förderangebote zu
informieren.