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Bei Dreh zu neuem Austro-„Tatort“ arbeiten Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser „Gegen die Zeit“ (AT)

Wien (OTS) – Auf Skepsis und Ablehnung stoßen Harald Krassnitzer und
Adele
Neuhauser an ihrem neuesten „Tatort“, für den Österreichs Erfolgsduo
seit Mittwoch, dem 3. September 2025, vor der Kamera steht. Die
Publikumslieblinge sind im Rennen „Gegen die Zeit“ (AT), wenn es
neben der Aufklärung des Mordes an einem auf den zweiten Blick
umstrittenen Leiter einer sozialpädagogischen WG für Jugendliche auch
den schwierigen Spagat zwischen Entschlossenheit und
Einfühlungsvermögen zu meistern gilt. Bei der Ermittlungsarbeit ist
Ausdauer gefragt, denn die Bewohner der Einrichtung haben negative
Erinnerungen an frühere Zusammentreffen mit der Polizei und sind
dementsprechend unkooperativ. Von den Betreuern ist auch kein
Entgegenkommen zu erwarten, sie wollen das Vertrauen der Jugendlichen
schließlich nicht aufs Spiel zu setzen. Bei den noch bis Anfang
Oktober 2025 dauernden Dreharbeiten stehen in Wien neben Harald
Krassnitzer (in seinem 62. Fall) und Adele Neuhauser (in ihrem 38.
Fall) u. a. auch wieder Christina Scherrer sowie Roland Silbernagl,
Augustin Groz, Ayo Aloba, Emre Cakir, Alperen Köse und Tristan Witzel
vor der Kamera. Für Regie und Drehbuch zeichnet nach dem Fall „Dein
Verlust“ zum zweiten Mal Katharina Mückstein verantwortlich.

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David Walcher (Roland Silbernagl), der Leiter einer
sozialpädagogischen Wohngemeinschaft für Jugendliche, wird in den
Nachtstunden unweit der Einrichtung niedergeschlagen. Als er am
nächsten Morgen von einer Anrainerin tot aufgefunden wird, ist allen
klar – es wird nicht ohne Polizei gehen. Dass das ein Problem
darstellt, erfahren Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi
Fellner (Adele Neuhauser) sehr bald am eigenen Leib. Die Betreuer
Femi (Ayo Aloba), Aras (Emre Cakir) und Simon (Augustin Groz) glauben
zwar im Wesentlichen an den Rechtsstaat und seine Institutionen, sie
haben aber die Aufgabe, auch nach den abgeschlossenen Ermittlungen
weiter für ihre „Buben“ da zu sein und können es sich daher nicht
leisten, ihre mühsam gewonnene Arbeits- und Vertrauensbeziehung zu
den Jugendlichen zu opfern. Die Bewohner des Heims, männliche
Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, stehen der Polizei sowieso von
vornherein feindlich gegenüber, auf Kooperation brauchen die
Ermittler:innen also gar nicht erst zu hoffen. Und trotzdem gelingt
es Moritz und Bibi mit viel kriminalistischem Gespür, Hartnäckigkeit
und Empathie, die Ereignisse am Sonnenhof nach und nach zu
rekonstruieren.

David war beispielsweise alles andere als ein unumstrittener
Leiter. Seine Ex-Frau hat ihn nur deshalb nicht wegen seiner
cholerischen Anfälle angezeigt, weil er sonst seinen Job in der
Sozialbranche verloren hätte. Sein Mitarbeiter Femi ist schwer
enttäuscht von ihm, weil ihn David nicht gegen rassistische
Beschimpfungen in Schutz genommen hat. Einer der Bewohner, der 16-
jährige Cihan (Alperen Köse), ist wiederum seit der Mordnacht wie vom
Erdboden verschluckt und damit einer der ersten dringend
Tatverdächtigen. Wenn auch nicht der einzige, denn der 17-jährige
Leon (Tristan Witzel) hat gröbere Wickel sowohl mit David als auch
mit den anderen Jugendlichen. Allen gemeinsam ist eine alarmierend
schlechte Impulskontrolle und jede Menge schlechte Erfahrungen mit
der Polizei. Die können Moritz und Bibi leider auch nicht wettmachen,
sie müssen sowohl den Betreuern als auch den Jugendlichen unangenehme
Fragen stellen und sie mit weiteren Erkenntnissen konfrontieren. Bei
Mahdi kommt noch dazu, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit in
Schwierigkeiten gerät, je länger er aus der WG abgehauen ist und auf
der Straße lebt. Moritz und Bibi müssen Davids Mörder finden, bevor
womöglich die nächste Katastrophe im oder rund um den Sonnenhof
passiert.

„Tatort – Gegen die Zeit“ (AT) ist eine Produktion von KGP im
Auftrag des ORF.

On air und on Set: Das „Tatort“-Jahr 2025

Neben „Gegen die Zeit“ (AT) steht 2025 auch noch ein weiterer –
ihr finaler – Österreich-„Tatort“ auf dem Drehplan von Harald
Krassnitzer und Adele Neuhauser. Die beiden Krimis sollen 2026 in ORF
2 und auf ORF ON zu sehen sein. Noch 2025 wird der neue Austro-Fall
„Der Elektriker“ seine ORF-Premiere feiern.

„Tatort“ auf ORF ON streamen

Auf ORF ON stehen zahlreiche „Tatort“-Fälle zum Streamen zur
Verfügung.