Wien (OTS) – „Was SPÖ-Wohnminister Andreas Babler als großen Vorwurf
anpreisen
will, ist leider bloß wohnpolitische Inkompetenz. Entscheidend wäre
endlich die Mieten im Bereich von Wiener Wohnen gesetzlich auf
genossenschaftliches Niveau – und damit um ca. ein Drittel – zu
senken“, kritisiert FPÖ-Landesparteiobmann und Stadtrat, Dominik Nepp
die scheinheilige Politik der SPÖ.
„Während die Bundes-SPÖ leistbares Wohnen propagiert, werden die
Wiener durch SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig abkassiert. Das ist die
bittere Wahrheit hinter Andreas Bablers Wohnpolitik“, erinnert Nepp
an die Mietenexplosion bei Wiener Wohnen in den vergangenen Jahren.
„Und Wohnbaugenossenschaften werden weiter ausgedünnt. Das ist der
Wohnkostentreiber von morgen“, erneuert Nepp die FPÖ-Forderung
gemeinnützigen Bauvereinigungen ihre Mindereinnahmen infolge des 4.
MILG unmittelbar durch den Bund zu ersetzen. „Sogar SPÖ- und ÖVP-nahe
Genossenschaften attestieren dem Wohnminister sachliche Unkenntnis.
Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Oder will Babler, dass
Genossenschaftsbauten ähnlich verfallen wie der Wiener Gemeindebau
mit seinem Sanierungsstau im Ausmaß von zehn Milliarden Euro?“, mahnt
Nepp seriöse Politik ein.
„Leistbares Wohnen in Wien wird kaum möglich sein, solange die
SPÖ den Futtertrog Wiener Wohnen mit dem Geld der Gemeindebaumieter
füllt. Ein ernstzunehmendes Wohnpaket des Bundes müsste hier neben
einer Bundesaufsicht auch entsprechende Mietensenkungen analog zu
Wohnungsgenossenschaften enthalten“, schließt Nepp und kündigt
Initiativen im Wiener Rathaus an.