Wien (OTS) – Die Industriellenvereinigung (IV) bekennt sich zur
gesamtstaatlichen
Verantwortung im Sicherheitsbereich und unterstützt eine Verlängerung
des Wehrdiensts, um das Bundesheer zukunftsfit aufzustellen.
„Angesichts der geopolitischen Verwerfungen ist es essenziell, unser
Bundesheer zu stärken und Personal umfassender auszubilden“, erklärt
IV-Vize-Generalsekretär Peter Koren. Gleichzeitig betont er:
„Maßnahmen wie eine Ausweitung des Präsenzdienstes oder
verpflichtende Milizübungen müssen mit der betrieblichen Realität
vereinbar sein. Gerade angesichts von Arbeitskräftemangel und
steigenden Kosten braucht es planbare und flexible Modelle, die
Unternehmen und Beschäftigten ausreichend Spielraum lassen.“
Zugleich unterstreicht die IV, dass auch die wirtschaftlichen
Potenziale im Sicherheits- und Verteidigungsbereich stärker genutzt
werden müssen: „Das Industriekooperationspaket rund um den Ankauf der
Leonardo M-346-FA-Jets war ein wichtiger erster Schritt und ein
klares Signal, sicherheitspolitische Anforderungen mit
industriepolitischem Weitblick zu verbinden“, so Koren und meint
weiter: „Industriekooperationen im Verteidigungs- und
Sicherheitsbereich müssen strategisch und langfristig als fixer
Bestandteil künftiger Beschaffungen verankert werden, um
Wertschöpfung und Technologie in Österreich nachhaltig zu stärken.“