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Pensions- und Vorsorgekassen ziehen Bilanz: Sehr erfolgreiches Jahr 2025

Wien (OTS) – Die österreichischen Pensions- und Vorsorgekassen
konnten das Jahr
2025 sehr erfolgreich abschließen. Trotz eines herausfordernden
Umfelds aufgrund hoher Volatilität auf den Kapitalmärkten konnten sie
für ihre Anwartschafts- und Leistungsberechtigten eine solide
Entwicklung erzielen. Damit unterstreichen die Pensionsund
Vorsorgekassen ihre Rolle als stabiler Bestandteil der Altersvorsorge
in Österreich.

Zwtl.: Pensionskassen: Im Schnitt 419 Euro Zusatzpension monatlich

Die heimischen Pensionskassen können im Jahr 2025 auf ein Plus
von 4,88 Prozent verweisen. Das ist ein sehr gutes Ergebnis für die
1,13 Mio. Kundinnen und Kunden der Pensionskassen. Für diese
verwalten die heimischen Pensionskassen aktuell ein Vermögen von
30,64 Mrd. Euro. Im Schnitt haben die rund 160.000
Leistungsberechtigten im Vorjahr eine monatliche Zusatzpension von
419 Euro bekommen (14-mal pro Jahr). Auch die Langfristperformance
der acht österreichischen Pensionskassen ist mit 5,02 Prozent klar
besser als die von zahlreichen anderen Anlageformen.

Zwtl.: Europa-Vergleich: Österreichs Pensionskassen überzeugen mit
niedrigen Kosten

Die heimischen Pensionskassen überzeugen zudem mit einer sehr
guten Kosten-Struktur: Bei dem aktuellen „Costs and Past Performance
Report 2025“ der Europäischen Aufsichtsbehörde für das
Versicherungswesen und die betriebliche Altersvorsorge (EIOPA)
schnitten die heimischen Pensionskassen am besten ab: Sie weisen bei
der repräsentativen Erhebung die geringsten Kosten auf.

Zwtl.: Abfertigung NEU 2025 ebenfalls mit sehr gutem Ergebnis

Auch die heimischen Vorsorgekassen (Abfertigung NEU) haben im
abgelaufenen Geschäftsjahr ein sehr erfolgreiches Ergebnis erzielt.
Dieses liegt im Jahr 2025 bei durchschnittlich 3,64 Prozent. Im
Vordergrund der Anlagestrategie steht dabei stets die langfristige
Stabilität. Aktuell verwalten die sieben österreichischen
Vorsorgekassen ein Vermögen von 23,7 Milliarden Euro für rund 4
Millionen Anwartschaftsberechtigte.

„Die betriebliche Altersvorsorge ist für viele Menschen bereits
heute eine verlässliche Ergänzung zur staatlichen Pension. Umso
wichtiger sind selbst in Zeiten erhöhter Unsicherheit gute und
stabile Ergebnisse“, betont Andreas Zakostelsky, Obmann des
Fachverbands der Pensions- und Vorsorgekassen in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) . „Unser Ziel ist es, die
betriebliche Altersvorsorge endlich für alle Menschen in Österreich
verfügbar zu machen. Ebenso sehen wir es als wichtiges Ziel, unsere
Performance weiter zu steigern. Dazu braucht es allerdings
Änderungen, die nur durch politische Schritte zu erreichen sind.“

Zwtl.: Europäische Impulse für den Ausbau der Zusatzpensionen

So gibt es aktuell auf europäischer Ebene gute Impulse für die
Stärkung der Zusatzpensionen. Das von der Europäischen Kommission
vorgeschlagene „Supplementary Pension Package“ wird begrüßt.
Insbesondere der Ansatz, über Modelle wie „AutoEnrolement“ möglichst
vielen Menschen einen einfachen Zugang zu zusätzlicher Altersvorsorge
zu ermöglichen, wird als sinnvoller Schritt gesehen.

Zwtl.: Bundesregierung setzt mit Ministerrats-Beschluss zum Thema
„Beschäftigung und soziale Absicherung im Alter“ erste Schritte

Auch bei der heimischen Politik ist zum Thema betriebliche
Altersvorsorge endlich etwas in Bewegung gekommen. Unter dem
Aufhänger „Beschäftigung und soziale Absicherung im Alter“ wurden im
Ministerrat im Dezember 2025 auch Beschlüsse betreffend die
Betriebliche Altersvorsorge gefasst. Positiv dabei ist, dass die
Umsetzung des im Regierungsprogramm angeführten
Generalpensionskassenvertrags vorgesehen ist. Damit ist eine zentrale
Forderung der Branche der betrieblichen Altersvorsorge enthalten. Bei
weiteren angeführten Punkten sieht der Fachverband allerdings noch
massiven Diskussionsbedarf.

Eine Vorgabe von Kosten am Markt bei den Vorsorgekassen ist der
falsche Hebel zur Verbesserung der Performance und wird daher strikt
abgelehnt. Eine regelmäßige, vorzeitige Entnahme aus den
Vorsorgekassen ist kontraproduktiv, weil dies Performance für die
Anwartschaftsberechtigten kosten würde. Vielmehr ist eine bessere
Performance für die Vorsorgekassen durch Wegfall der
Bruttokapitalgarantie zu erreichen, die nicht mehr zeitgemäß ist.

„Unser Ziel ist der Vollausbau des Systems mit zahlreichen
Verbesserungen, um künftig eine noch höhere Performance für alle
Berechtigten zu erzielen. Klar ist aber auch: Maßnahmen wie zum
Beispiel eine Entnahmemöglichkeit bei Pensionsantritt bei
Pensionskassen würden diese Bestrebungen ad absurdum führen. Deshalb
braucht es hier noch Nachverhandlungen – wir sind aber optimistisch,
dass es insgesamt ein wichtiger Reformschritt Richtung Ausbau der 2.
Säule wird“, so Zakostelsky abschließend.

Zwtl.: Über den Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen

Der Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen ist die
gesetzliche Vertretung aller Pensionskassen und Betrieblichen
Vorsorgekassen. Insgesamt vertritt der Verband über 5 Millionen
Anwartschafts- und Leistungsberechtigte und veranlagen die Pensions-
und Vorsorgekassen über 50 Milliarden Euro – sie sind die größten
privaten Pensionszahler in Österreich.