Die Terrasse planen – wichtige Tipps

0

Der Garten bedeutet für viele eine Vergrößerung des Wohnraums. Nicht selten spielt sich während der warmen Jahreszeit alles im Freien ab. Wer das Glück hat, eine Oase im Grünen sein Eigen nennen zu dürfen, findet darin einen Rückzugsort, einen Treffpunkt für die ganze Familie oder einen Spielplatz für die Kinder. Im Garten bietet sich die Möglichkeit, von der Hektik des Alltags abzuschalten. Wer seinen Garten liebt, erlebt darin täglich ein kleines Stück Urlaub. Doch damit man sich im Freien so richtig wohl fühlt, sollte man sorgfältig planen.

Was ist bei der Planung zu beachten?

Besonders viel Zeit wird in der Regel auf der Terrasse verbracht. Hier sind Gartentisch, Sessel und Sonnenliegen untergebracht. Auf der Terrasse wird gegrillt, gegessen und gechillt. Viele interessante Gespräche entwickeln sich beim Zusammentreffen unter dem Sonnenschirm auf der Terrasse. Bevor man sich an die detailgetreue Planung macht, sollte man sich die Nutzungsvarianten der Terrasse überlegen. Wer Kinder hat, wird die Terrasse so anlegen, dass man den gesamten Garten überblicken kann. Ideal ist, wenn man den natürlichen Schatten ausnutzen kann. Dann legt man die Terrasse in einem Bereich an, wo zum Beispiel am Nachmittag das Haus Schatten auf die Terrasse wirft. Ist genügend Platz vorhanden, sollte man die Terrasse besser nicht zu klein dimensionieren. Eine nachträgliche Vergrößerung ist in der Regel mit viel Aufwand verbunden. Wenn aufgrund der Gegebenheiten möglich, sollte man die Terrasse möglichst ebenerdig anlegen. Immer Treppen steigen zu müssen, wird im Laufe der Jahre mühsam. Der Sichtschutz ist ebenfalls ein wichtiges Thema bei der Terrassenplanung. Schließlich möchte man beim Sitzen oder Relaxen auf der Terrasse die Privatsphäre wahren und dem Nachbar nicht immer Einblicke in das persönliche Leben bieten.

Als Sichtschutz eigenen sich Zäune oder Sträucher. Möchte man mit Pflanzen einen natürlichen Sichtschutz errichten, dauert es möglicherweise einige Jahre, bis die Sträucher hoch genug sind. Auch auf den Sonnenschutz darf man bei der Planung der Terrasse nicht vergessen. Stabile Markisen sind eine Alternative zu Sonnenschirmen. Markisen sind in verschiedenen Ausführungen, Materialien und Farben erhältlich. Eine Markise von guter Qualität hat eine Lebensdauer von vielen Jahren, allerdings sind fix angebrachte Markisen natürlich deutlich teurer wie ein Sonnenschirm aus dem Baumarkt.

Ein heikles Thema – die Terrassenplatten

Der Boden der Terrasse spielt eine wichtige Rolle. Wählt man das falsche Material, wird man sich jahrelang darüber ärgern. Besonders wichtig ist, dass sich der Belag nicht zu sehr aufheizt. Schließlich ist der Terrassenboden in der Regel permanenter Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Hier die wichtigsten Anforderungen an den Terrassenboden kurz zusammengefasst:

Möglichst hitzebeständig

  • Witterungsbeständig: die Terrasse ist im Sommer der Sonne ausgesetzt, im Winter setzen Eis, Schnee und Kälte dem Boden zu. Noch dazu kommen Regenfälle, die manche Beläge schädigen
  • Optik: der Belag muss zum Stil des Hauses und/oder des Gartens passen
  • Angenehmes Trittgefühl: häufig geht man auf der Terrasse barfuß

Bei der Auswahl des Materials spielt der persönliche Geschmack und natürlich der Preis eine große Rolle. Schließlich hat nicht jeder ein großes Budget für den Terrassenboden parat. Natursteine zählen zu den beliebtesten Belägen für Terrassen. Sie behalten ihre Farbe und sind sehr witterungsbeständig. Die Natursteinplatten benötigen kaum Pflege. Über Jahre hinweg punkten Natursteine mit einwandfreier Optik. Allerdings können Natursteine manchmal über die Zeit nachdunkeln. Eine günstige Variante unter den Natursteinen sind Bruchsteinplatten aus Porphyr. Diese Bruchstücke haben eine sehr schöne rötliche Farbgebung und sind äußerst widerstandsfähig. Dabei sind verschiedene Marmorierungen erhältlich.

tipps-terrasse-planen-steine

© naturstein-garten.de – BioTopic Natursteine GmbH

Passend zu einem Natursteinboden gibt es immer auch Einfassungen für die Terrasse zu kaufen. Ein Nachteil bei einem Boden aus Natursteinen ist, dass man einen bestehenden Boden nur mit viel Aufwand verändern oder erweitern kann. Die Natursteine sind schwer und bei der Renovierung eines Steinbodens braucht man viel Zeit und meist auch spezielles Gerät. Wer Natursteine online bestellen möchte, findet unter steingarten.com passende Angebote. Allerdings sollte man nur Böden in ausgezeichneter Qualität für den Außenbereich wählen. Nur dann ist nämlich eine lange Haltbarkeit gewährleistet.

Teilen.

Über Autor

Dieser Blog bietet eine Fülle an neuen und angesagten Wohnideen für noch mehr Gemütlichkeit in der heimischen Wohnung.

Kommentare sind geschlossen.

Datenschutzinfo